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Roboter in der Pflege: DIPLOMA begleitet zukunftsweisendes Projekt

Bad Sooden-Allendorf, 29. April 2026

Pflegekräfte entlasten und zugleich mehr Raum für menschliche Nähe schaffen: Mit diesem Ziel wurde an der DIPLOMA Hochschule in Bad Sooden-Allendorf ein innovatives Projekt vorgestellt. Im Mittelpunkt steht der Einsatz eines humanoiden Roboters, der künftig einfache Aufgaben in Pflege und Betreuung übernehmen könnte.
 

Unterstützung im Alltag

Der Roboter soll Pflegekräfte nicht ersetzen, sondern sie im Arbeitsalltag unterstützen. Denkbar sind Aufgaben wie das Verteilen von Essen, das Abräumen des Geschirrs oder das Erinnern an notwendige Medikamente.

So kann moderne Technik dort helfen, wo wiederkehrende Tätigkeiten viel Zeit binden – und Fachkräfte diese Zeit für eine optimale Pflege und persönliche Zuwendung nutzen können.
 

DIPLOMA bringt wissenschaftliche Expertise ein

Die DIPLOMA begleitet das Projekt mit fachlicher Kompetenz aus Gesundheit, Psychologie und Technik. Als Projektpartner beteiligt sind Prof. Dr. Michael Namokel, Studienbereichsleiter Technik & IT und Vizepräsident der Hochschule, sowie Prof. Dr. Christoph Egner, Studienbereichsleiter für Gesundheit und Therapie.
 

Dabei geht es nicht allein um technische Machbarkeit. Entscheidend ist auch, wie künstliche Intelligenz sinnvoll in bestehende Teams eingebunden werden kann – menschlich, verantwortungsvoll und praxisnah.
 

Starke Partner aus der Region

Initiator des Projekts ist Michael Namokel. Beteiligt sind außerdem die WerraLand-Lebenswelten in Bad Sooden-Allendorf, vertreten durch Johannes Knöfel. Die Einrichtung begleitet Menschen mit Handicap und bringt wichtige Erfahrungen aus dem Betreuungsalltag ein.
 

Auch Lars Faßhauer, Erster Stadtrat in Bad Sooden, war in die Projektvorstellung und den Austausch eingebunden. Gemeinsam wurde deutlich: Der Einsatz von Robotik kann eine wertvolle Ergänzung sein, wenn er sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert.
 

Nächste Schritte

Nach den Vorstellungen von Michael Namokel soll ein solcher intelligenter Roboter bis zum Ende des Jahres bei den WerraLand-Lebenswelten einsatzbereit sein. Für die Umsetzung sind jedoch noch weitere Schritte notwendig, insbesondere bei der Finanzierung.

Das Projekt zeigt, wie die DIPLOMA Hochschule aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aufgreift und mit Partnern aus der Praxis an Lösungen arbeitet, die den Alltag von Pflege- und Betreuungskräften spürbar verbessern können.

 

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Ein humanoider Roboter räumt eine Geschirrspülmaschine ein – als Beispiel dafür, wie Technik Pflegekräfte künftig bei einfachen Alltagsaufgaben unterstützen kann. Bild: Neura Robotics GmbH

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