„Ein Verstand ist gut, aber zwei sind besser!“
Text: Prof. Dr. Ilona Bachman
Dieser Glückskeks verdeutlicht eine Chance, gemeinsam eine inspirierende Wegstrecke zu gehen, um im Dialog vielfältige Möglichkeiten zu realisieren.
Einem Leben als „Steppenwolf“ wird Unabhängigkeit und Einsamkeit bescheinigt, was von zurückgezogenen Singles bestätigt wird, von denen sich einige nach Kant mutig ihres Verstandes bedienen. Montero führt 2024 ein Ballett nach Hesses gleichnamigem Roman auf, das selbst die Künstlerpersönlichkeit aus dem Singulären herausführt: Operngäste werden in das Ballett-Erlebnis einbezogen. Beim Kooperieren finde ich mich wieder: Lehrende wie Mitarbeitende inspirieren sich bei uns gegenseitig und entwickeln gemeinsame Projekte.
Den Geist des fruchtbaren Meinungsaustauschs erleben wir auch mit Studierenden: Sie streben einen Gedankenaustausch vom Anfang an, nach Martin Buber „Vom Du zum Ich“. Das gemeinsame Studieren bereichert, denn „1 + n > 1"; die Persönlichkeit erfährt mitunter überraschende Möglichkeiten.
Dies ermöglicht Studierenden, vom bereichernden Miteinander zu profitieren, selbst Verheirateten, die sich beim Studium kennengelernt und ihre Chance doppelt erfahren haben. Einstein bringt dies auf die bewegende Formel: „Glück ist, wenn der Verstand tanzt, das Herz atmet und die Augen lieben.“