Next Generation Designlehre – jetzt wirklich in 3D im Marta Museum
Herford, Februar 2026
Karina Michaelis und Daniel Meier planen die DIPLOMA Designdialoge bereits seit 4. Semestern. Seit Monaten arbeiten beide intensiv, digital und strukturiert zusammen – vertraut aus Zoom-Kacheln. Was bislang fehlte, war die persönliche Begegnung. Das erste reale Aufeinandertreffen führte ins Marta Herford – gemeinsam mit Laura Buchert, die als zukünftige Lehrbeauftragte die Social-Design-Projekte im Studienbereich Design & Medien weiterführen wird.
Zwischen Analyse und Schmunzeln
Zwischen expressivem Handwerk und abstrakter Kunst bewegte sich der Austausch im Marta Herford irgendwo zwischen analytischer Schärfe und spontanem Schmunzeln. Die Werke wirkten irritierend, diskussionswürdig und auf eigentümliche Weise liebenswert. Mehr als einmal schwankte die Reaktion zwischen „konzeptuell beeindruckend“ und „das hätte ich vielleicht auch gekonnt“.
Daniel Meier und Laura Buchert brachten dabei eine Mischung aus kluger Einordnung, humorvoller Kommentierung und inspirierender Gelassenheit ein. Fragen wie „Ist das wirklich der Schnatz aus dem Altertum?“ oder die Begeisterung für überdimensionale Alltagsobjekte – etwa eine riesenhafte Olivenzange – machten den Austausch lebendig und unterhaltsam.
Sinnbild für die Next Generation Designlehre
Der Tag wurde zugleich als Sinnbild zeitgemäßer Designlehre verstanden:
Digital planen.
Virtuell diskutieren.
Analog besser lachen.
Die persönliche Begegnung vertiefte die Zusammenarbeit spürbar: Ideen sprangen schneller, Gedanken wurden freier, das kollegiale Miteinander gewann an Qualität – und stärkt nun auch wieder die gemeinsame Arbeit im virtuellen Raum.
Zum Abschluss wurde der gemeinsame Besuch als inspirierend und gedanklich bewegend beschrieben – getragen von Enthusiasmus, Ideenreichtum und Perspektivwechseln.
Next Generation?
Definitiv.
Daniel Meier ist in ein Werk vertieft.
Skurril: Eine menschliche Figur ist mit Pilzen übersäht.