„Nichts ist so beständig wie der Wandel“: Ein Glückskeks

Text: Prof. Dr. phil. habil. Jürgen Nowak

Der griechische Philosoph hat vollkommen Recht. Jede Gesellschaft wandelt sich ständig, auch die deutsche. Denn gerade wir in Deutschland erleben aktuell einen großen globalisierten Wandel. Denn wir stehen in der Innenpolitik vor großen Herausforderungen wie unter anderem dem Umbau der Wirtschaft, der Erneuerung unserer Infrastruktur, der Reform des Bildungssystems und der Bewältigung der Armut. Das hat auch Einfluss auf ihre Arbeit als Sozialarbeiter:innen, denn sie sind Teil des sozialen Wandels. Aber insbesondere die Außenpolitik, d.h. die Kriege in Europa und im Nahen Osten, das Aufkommen weitere autoritärer Regime wie den USA und bisher schon Ungarn, Russland, China, Iran, Venezuela belasten uns. Ich kann den Studierenden der Sozialen Arbeit nur empfehlen, ab und zu über den Tellerrand zu schauen und beispielsweise auch Bücher zur Geschichte zu lesen. Der frühere Bundeskanzler (1974- 1982) Helmut Schmidt (1918-2015) hat einmal gesagt: „Wer nicht die Geschichte kennt, versteht nicht die Gegenwart“. Alle Konflikte in der Welt haben eine oft einen jahrhundertelangen Vorlauf an Auseinandersetzungen zwischen Völkern bzw. Ländern, ob in Osteuropa, auf dem Balkan oder im Nahen Osten. Wissen macht sie resilient, ihren Alltag zu bewältigen.



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