Protesttag in Witten: Barrieren sichtbar machen
Witten, 5. Mai 2026
Am 5. Mai 2026 fand in der StadtGalerie Witten anlässlich des europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ein kreatives inklusives Programm statt. Behinderungserfahrene Menschen gestalteten die Aktionen zwischen 16 und 19 Uhr selbst.
Kreative Aktionen für mehr Inklusion
Im Mittelpunkt standen Themen wie Leichte Sprache, Gebärdensprache und inklusive Liebe. Ziel war es, Barrieren im Alltag sichtbar zu machen und Aufmerksamkeit für mehr Teilhabe zu schaffen.
Professor Dr. Carsten Rensinghoff vom Studiengang Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik der DIPLOMA Hochschule sammelte gemeinsam mit dem Ensemble X sogenannte „Krüppelschläge“. Rensinghoff lebt selbst mit einer schweren Hirnschädigung und hat den Studiengang mit initiiert.
Alltagshürden sichtbar machen
Der Begriff „Krüppelschläge“ beschreibt Hindernisse, auf die Menschen mit Behinderung regelmäßig treffen. Dazu gehören etwa Treppen für Rollstuhlfahrende, fehlende akustische Ampelsignale für blinde Menschen oder fehlende Gebärdensprache für Gehörlose.
Auch unsichtbare Behinderungen – etwa nach Hirnverletzungen – führen häufig zu Missverständnissen und fehlender Unterstützung.
Zeichen für Gleichstellung
Mit den Aktionen setzten die Beteiligten ein sichtbares Zeichen für Inklusion, Verständnis und den Abbau von Barrieren im Alltag.
Heilpädagogik an der DIPLOMA studieren
Die Heilpädagogik ist eine wichtige Säule im Bereich der Gleichstellung und Inklusion. Der Bachelorstudiengang Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik kann an der DIPLOMA Hochschule als Fernstudium, Präsenzstudium in Vollzeit in Leipzig oder als Duales Studium absolviert werden. Mit dem Abschluss wird zusätzlich die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte:r Heilpädagogin / Heilpädagoge“ erworben.
Der Protesttag in Witten sorgt für Aufmerksamkeit – hier mit Musik der Lebenshilfe-Band „Popcorn".